Auf einem grauen Fliesenboden liegen viele Kinder auf dem Rücken, zumeist in Paaren, und schauen an die Decke. Manche von ihnen halten zu Röhren gerolltes Papier, durch das sie hindurchgucken
Auf einem grauen Fliesenboden liegen viele Kinder auf dem Rücken, zumeist in Paaren, und schauen an die Decke. Manche von ihnen halten zu Röhren gerolltes Papier, durch das sie hindurchgucken
Emilie Gossiaux, Dancing with London, 2021, Foto: Leonore Schubert

Projekte

ELiF – Einfach Lernen in Frankfurt

Das MMK erarbeitete seit 2021 mit der Lebenshilfe Frankfurt e.V. inklusive Führungen durch die Ausstellung Sammlung im TOWERMMK. Die Zusammenarbeit wird zur Ausstellung Marcel Duchamp im MUSEUMMMK fortgeführt und trägt maßgeblich zum Sensibilisierungsprozess und weiterem Ausbau inklusiver Programme der Kunstvermittlung bei.

https://www.lebenshilfe-ffm.de/de/projekte/elif-einfach-lernen-in-frankfurt.html

Begleitheft in Leichter Sprache

Seit 2020 bringt das MMK zusammen mit Marlene Seifert von Schriftgut – Text und Konzeption und nach Prüfung durch Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V. alle Ausstellungsbooklets in Leichte Sprache heraus. Das Booklet in Leichter Sprache wird kostenfrei an der Museumskasse und auf der Website unter dem Menüpunkt Ausstellungen als PDF-Download frei zur Verfügung gestellt. Es dient als zentrales Vermittlungsmedium für Besucher*innen und ermöglichte weitere inhaltliche Zugänge zu Kunstwerken und Ausstellungen. Dadurch werden neue Wege zur Barrierearmnut in Bezug zu den Inhalten, Kontexten und Fragestellungen der Ausstellungen in einem selbstständigen Prozess eröffnet. Das Booklet in Leichter Sprache sowie die inklusiven Führungsformate, die das MMK anbietet, führen zu mehr kultureller Teilhabe. Die Produktion wird ermöglicht durch die Mittel der Stabsstelle Inklusion.

Gefördert von:
Stadt Frankfurt Inklusiv
 

VIDEOKUNSTSCHULE

Im Projekt VIDEOKUNSTSCHULE kuratieren Schüler*innen der Jahrgangsstufe 10 der Georg-Büchner-Schule (Frankfurt am Main) eine Ausstellung für ihr Schulgebäude mit Videoarbeiten der Sammlung des MMK. Gemeinsam mit der Kunstvermittlung und dem Kurator Klaus Görner konzipieren die Schüler*innen die Ausstellung, entwickeln ein passendes Vermittlungsangebot und gestalten Poster und Flyer.

Mit ausgewählten Werken von Sammy Baloji, Éric Baudelaire, Pierre Bismuth, Želimir Žilnik und Fischli/Weiss bringen sie vielfältige zeitgenössische Videokunstwerke in ihre unmittelbare Umgebung und eröffnen Räume, um über Zugehörigkeit, das menschliche Miteinander und neue Perspektiven und Visionen für unser Zusammenleben zu sprechen.

Zu ihrer Ausstellung, die im Juli 2022 beginnt, sagen die Schüler*innen selbst:

„Es ist Kunst, die unser Leben, Euer Leben gut beschreibt, man muss sich nur damit befassen.“

Das Projekt wird gefördert durch KUNSTVOLL des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und mit freundlicher Unterstützung von satis&fy realisiert.

https://kulturfonds-frm.de/kunstvoll/schuljahre/kunstvoll-im-schuljahr-21-22

Places to see

Places to see ist ein Kooperationsprojekt von 22 Museen, Palmengarten und Zoo. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit von Akteur*innen der Zivilgesellschaft und bringt dafür gemeinnützig arbeitende Organisationen und Frankfurter Kulturinstitutionen ins Gespräch. Das Projekt dient in einem breiten Rahmen dem Abbau von Barrieren in Frankfurter Kultureinrichtungen, indem nachhaltige Strukturen der Inklusion geschaffen werden.

Das Programm wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gefördert. Unter dem Format mit dem Titel „BONUS“ stehen den Organisationen jeweils eine kostenlose Führung oder ein kostenloser Workshop für eine Gruppe in jedem Haus zur Verfügung. Bei dem Format mit dem Titel „BLIND DATE“ treffen sich zwei Organisationen in einer Institution zu einer gemeinsamen Veranstaltung, im sogenannten „LABOR“ wird eine engere Zusammenarbeit mit einem Museum gefördert.

https://frankfurt.de/placestosee

MMK LABOR mit dem Atelier Eastend

Im Rahmen eines sogenannten „LABORS“ kooperierte das MMK im Januar 2022 mit dem Atelier Eastend in Frankfurt und entwickelte individuelle Ansätze in der Kunstvermittlung. Im LABOR wurde erprobt wie eine inklusive, an den individuellen Bedürfnissen und Interessen der einzelnen Personen orientierte, museale Kunstvermittlung auch außerhalb des Museums aussehen kann. Das Projekt wurde ermöglicht im Rahmen von Places to see.

https://www.internationaler-bund.de/standort/210676

https://frankfurt.de/placestosee/aktuelles/labor-im-mmk 

Gefördert von:
Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

Kulturöffner: Museum

Das MMK ist seit 2018 Partnerinstitution für das Programm Kultüröffner: Museum des AMKA Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, das kostenfreie Führungen für Gruppen aus den unterschiedlichen Communities in Frankfurt anbietet.

https://www.amka.de/Kultueroeffner

Kultur.Forscher!

Das MMK ist Partner des überregionalen Kultur.Forscher! Netzwerks, bei dem im Austausch mit Schulen, neue Wege des ästhetischen Forschens gefunden sowie durch Kooperationen mit Kulturinstitutionen ein interprofessioneller Austausch ermöglicht werden soll. Dabei entstehen langfristige Projekte zwischen schulischen und außerschulischen Partnerinstitutionen.

https://www.kultur-forscher.de/

FFM-LEIPZIG

Seit 2021 etablieren die Abteilungen Kunstvermittlung des MMK und der Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig einen regelmäßigen Austausch. Zweimal im Jahr arbeiten beide Abteilungen intensiv zusammen und geben sich einen mehrtägigen Einblick in Methodiken/Konzeptionen, aktuelle Fragestellungen und Ideen des Hauses. Gemeinsam werden neue Formen der Vermittlung ausgetauscht und erarbeitet.

MMK Schulpatenschaften

Mit einer Schulpatenschaft kann eine Schule für ihre Klassen Führungen und Workshops im MMK im Wert von 2500 € kostenfrei nutzen. Die Schulpatenschaft wird durch private Spenden seitens des MMK oder der Schule ermöglicht.

HIDDEN

Auf Werke, die scheinbar unseren Blicken entzogen sind, richtet das Projekt HIDDEN seine Aufmerksamkeit. Auf dieser Seite werden künstlerische Arbeiten aus der Sammlung des MUSEUMMMKFÜR MODERNE KUNST vermittelt, die sich im Feld zwischen Sichtbarkeit, Halbsichtbarkeit und scheinbarer Unsichtbarkeit bewegen: Werke, die nur zu nächtlicher Zeit im Außenraum erscheinen, sich in Räumen befinden, die allen oder nur manchen verschlossen bleiben, den Blick nur durch ein kleines Fenster freigeben oder Werke, die zufällig über eine persönliche Begegnung präsentiert werden, tief in den Museumswänden eingemauert sind oder trotz ihrer auffälligen Präsenz nicht als Kunst wahrgenommen werden.

Jedes der folgenden Werke kann mit unterschiedlichen Interaktionen erkundet werden: Double Shell (2001) von Massimo Bartolini, Light lab (1/12) von Olafur Eliasson (2006), Raum unter der Treppe (1993) von Fischli/Weiss, Sold (1996) von Ceal Floyer, Wandmalerei (1991) von Günther Förg, Vierkantrohre, Serie D (1967) von Charlotte Posenenske, Atmosphere & Instinct (1998) von Pipilotti Rist, Schwarzes Quadrat in Wand (1994) von Gregor Schneider, The Museum of Unfinished Art (2010) von Shane Munro, Weihnachten 1940 (2006) von Andreas Slominski.
ZU HIDDEN

Gefördert von:
Experimente digital: Eine Kulturinitiative der Aventis Foundation